sexsüchtige nymphomanin

Sexsucht – Diese vier Anzeichen sollten ernst genommen werden

Zahlreiche Studien haben auf die positiven Effekte eines ausgeprägten Sexuallebens hingewiesen. Paare, die mehrmals in der Woche intim miteinander waren, zeigten eine geringere Anfälligkeit für Stress und Depressionen, da der Hormonhaushalt ausgeglichen war. Die ausgeschütteten Endorphine heben die Stimmung auf Dauer und sorgen für eine längere Zufriedenheit.

Allerdings sollte auch der Sex – so wohltuend wie er im angemessenen Rahmen auch wirkt – nicht den ganzen Alltag ausfüllen, da zu häufiger Geschlechtsverkehr auch zu einer in einer Sexsucht resultieren kann. Die folgenden Alarmsignale sollten deshalb auf keinen Fall ignoriert werden.

1. Ein gesteigerter Pornokonsum

Gegen den Genuss von pornografischen Filmen ist auf den ersten Blick natürlich nichts einzuwenden. Verstörend (und langweilig) wird es allerdings, wenn die Pornos so häufig angesehen wurden, dass jede Silbe mitgesprochen werden kann. Viele Süchtige belassen es allerdings nicht bei einer Handvoll Pornos, weil sie sich schnell an ihnen abnutzen.

Da sie immer wieder nach neuen sexuellen Anreizen suchen, verbringen die Abhängigen einen Großteil ihrer Zeit mit der Suche nach weiterem Material, was häufig auch zu immer extremer werdenden Neigungen führt.

2. Vermehrte Selbstbefriedigung

Die Masturbation soll hier auf keinen Fall verteufelt werden. Bei den Männern wirkt sich der vermehrte Samenerguss sogar positiv auf die Prostata aus. Darüber hinaus wird die Qualität der Spermien erhöht, wenn das alte Sperma nach drei bis vier Tagen abgestoßen wird.

Wenn das Onanieren jedoch täglich zusätzlich zum Sex praktiziert wird, dann ist das ein Grund zur Besorgnis. Sexsüchtige, die zwanghaft masturbieren, haben auch ein größeres Verletzungsrisiko. Unter den Betroffenen zogen sich bereits über 50% aller Männer und knapp ein Drittel aller Frauen Wunden bei der Selbstbefriedigung zu. Da ihnen der Sex mit dem Partner nicht genügt, versuchen sie ihre Gier nach Orgasmen auf diese Weise zu stillen.

3. Wechselnde Partner

Promiskuität ist ein Bestandteil der Popkultur. Hugh Hefner wurde von den Männern genauso verehrt wie Charlie Sheen durch seine Rolle des Frauenhelden Charlie Harper in der Sitcom Two and a Half Men, die über mehrere Jahre zu den meistgesehenen Sendungen der Welt gehörte.

Der Drang nach häufigem Sex mit wechselnden Partnern, der bei den Männern Satyriasis und bei den Frauen Nymphomanie genannt wird, zeugt allerdings von einer fehlenden Befriedigung, die den Betroffenen beim Sex versagt wird. Sie sind wie Drogenabhängige, die sich eine immer stärkere Dosis spritzen müssen, um überhaupt etwas zu fühlen. Durch diesen Lebenswandel riskieren die Sexsüchtigen an Geschlechtskrankheiten zu erkranken, die sie an ihre Sexualpartner weitergeben.

4. Die Gedanken kreisen nur noch um das Eine

Dass die Gedanken häufiger am Tag abschweifen und dabei ins Sexuelle abdriften, ist ganz natürlich. Männer denken dabei sogar häufiger an Geschlechtsverkehr als Frauen.

Wenn jedoch Freunde und Bekannte unter der ununterbrochenen Suche nach sexuellen Eskapaden leiden, dann sollte ein Schlussstrich gezogen werden. Spätestens wenn bei Google „suche Nymphomanin“ eingeben wird, sollte der PC sofort heruntergefahren und Hilfe gesucht werden.

Fazit: Die Menge macht das Gift!

Wie bereits erwähnt, ist es nicht untypisch von Zeit zu Zeit Pornos zu schauen oder Selbstbefriedigung zu betreiben. Auch nicht, wenn beides zusammen praktiziert wird. Gelegentliche Sextreffen müssen auch nicht überbewertet werden. Allerdings sollte der Geschlechtsverkehr keine übergeordnete Rolle im Leben spielen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen verloren werden.